Catch-up-TV erklärt: Sendungen nachträglich ansehen
Ein zeitloser Ratgeber, keine Schritt-für-Schritt-Installationsanleitung.
Catch-up-TV bedeutet: Eine bereits ausgestrahlte Sendung bleibt für einen begrenzten Zeitraum nach der Erstausstrahlung abrufbar — meist einige Stunden bis wenige Tage, je nach Sender und Anbieter. Der Zuschauer verpasst dadurch nichts endgültig, muss aber nicht zur exakten Sendezeit einschalten.
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Foto von Atlantic Ambience auf Pexels
Wie Catch-up-TV funktioniert
Nach der Ausstrahlung speichert der Sender bzw. Anbieter die Sendung für einen begrenzten Zeitraum ab und stellt sie im EPG oder in einer eigenen Mediathek-Ansicht zum nachträglichen Abruf bereit. Der Zuschauer öffnet die Sendung dann wie einen VOD-Titel — mit Start, Pause und Vor-/Zurückspulen — obwohl sie ursprünglich linear ausgestrahlt wurde.
- Catch-up-TV
- Der nachträgliche Abruf einer bereits ausgestrahlten Sendung, meist für einen begrenzten Zeitraum nach der Erstausstrahlung — nicht zu verwechseln mit einer dauerhaft verfügbaren VOD-Bibliothek.
Catch-up-TV vs. Timeshift vs. VOD
Diese drei Begriffe werden häufig durcheinandergebracht, beschreiben aber unterschiedliche Dinge: Timeshift bezieht sich auf eine gerade laufende Sendung, die pausiert oder zurückgespult wird, während sie noch aktuell läuft. Catch-up-TV bezieht sich auf eine bereits vollständig ausgestrahlte Sendung, die im Nachhinein — oft Stunden oder Tage später — abgerufen wird. VOD bezieht sich auf Inhalte, die von Anfang an für den Abruf produziert oder eingekauft wurden, unabhängig von einer Live-Ausstrahlung.
Verfügbarkeitsfenster beachten
Die Dauer, wie lange eine Sendung per Catch-up abrufbar bleibt, legt der jeweilige Sender bzw. Anbieter fest und unterscheidet sich von Titel zu Titel.
| Kategorie | Timeshift | Catch-up-TV | VOD |
|---|---|---|---|
| Bezieht sich auf | Eine gerade laufende Sendung | Eine bereits abgeschlossene Ausstrahlung | Von Anfang an abrufbare Inhalte |
| Zeitlicher Bezug zur Ausstrahlung | Läuft parallel im Hintergrund weiter | Meist Stunden bis wenige Tage danach | Kein Bezug zu einer Live-Ausstrahlung |
| Typisches Beispiel | Sendung pausieren, später weiterschauen | Gestern verpasste Sendung nachträglich öffnen | Film oder Serie aus der VOD-Bibliothek |
Häufige Fragen
Der nachträgliche Abruf einer bereits ausgestrahlten Sendung, meist für einen begrenzten Zeitraum nach der Erstausstrahlung.
Das legt der jeweilige Sender bzw. Anbieter fest und reicht typischerweise von einigen Stunden bis zu wenigen Tagen — eine pauschale Frist gibt es nicht.
Timeshift betrifft eine noch laufende Sendung, die pausiert oder zurückgespult wird. Catch-up-TV betrifft eine bereits vollständig ausgestrahlte Sendung, die im Nachhinein abgerufen wird.
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